vorlaut

Vorlaut: Werkzeuge für Unterstützte Kommunikation.

vorlaut hat zwei Teile: einen Board-Editor, der im Browser läuft, und eine Android-App, die das fertige Vokabular anzeigt und spricht. Beides ist kostenlos, verlangt kein Konto und kommt ohne Server aus.

Teil 1 · Board-Editor

Hier entsteht das Vokabular

Der Editor ist eine Internetseite. Sie öffnen sie und arbeiten sofort los: Es wird nichts installiert und niemand angemeldet. Die Sammlungen liegen im Speicher Ihres Browsers und bleiben dort, bis Sie sie ändern.

Eine Sammlung besteht aus Seiten, eine Seite aus Tasten. Sie legen fest, wie groß das Raster ist, was auf einer Taste steht, welches Bild darauf liegt und was gesprochen wird.

Der Editor: links die Sammlungen mit ihren Seiten und deren Aufwandswerten, rechts die geöffnete Seite mit ihren Tasten.
Eine Sammlung im Editor. Links die Seiten, rechts die Tasten der Seite, die gerade offen ist.
Raster
Pro Sammlung festgelegt, zum Beispiel drei Reihen mal fünf Spalten. Seiten verweisen aufeinander: Eine Taste kann weiterführen, statt zu sprechen.
Bilder
Piktogramme von ARASAAC, direkt im Editor gesucht. Wer METACOM lizenziert hat, bindet den eigenen Ordner ein.
Stimme
Aussagen selbst einsprechen oder eine Computerstimme verwenden.
Aufwand
Zu jeder Seite steht, wie viele Wege dorthin führen und was der Weg von der Startseite kostet. Das hilft, wenn eine Sammlung wächst und häufige Wörter tief liegen.
Sichern
Einen Ordner einmal auswählen; von da an wird dorthin gesichert. Ein geleerter Browserspeicher kostet dann keine Arbeit.
Ausgeben
Ein Paket für die App, eine Datei für den DIY-Talker und ein offenes Board-Format, das andere UK-Programme lesen.

Teil 2 · Android-App

Hier wird es benutzt

Die App öffnet das Paket aus dem Editor und zeigt die Seiten so, wie Sie sie angelegt haben. Ein Druck auf eine Taste spricht die Aussage.

Bearbeiten lässt sich in der App nichts. Das ist keine fehlende Funktion, sondern die Grundentscheidung dahinter: Was im Alltag in der Hand liegt, soll sich nicht verstellen lassen.

Die App auf dem Tablet: eine Seite mit fünfzehn Tasten, darüber die Zeile für den entstehenden Satz.
Dieselbe Sammlung auf dem Tablet. Oben die Zeile, in der ein Satz entsteht.
Bedienen
Querformat, große Tasten, und der Bildschirm bleibt an, solange eine Tafel geöffnet ist.
Geöffnet bleiben
Eine PIN sichert den Weg aus der Tafel heraus. Zusätzlich lässt sich die App mit der Bildschirmfixierung von Android festhalten.
Ohne Netz
Die App hat keine Internet-Berechtigung. Bilder und Aufnahmen liegen im Paket, nachgeladen wird nichts.
Aktualisieren
Ein neuer Import ersetzt das Paket vollständig. Es gibt keine halben Stände und nichts zusammenzuführen.
Installieren
Die App liegt nicht bei Google Play, sondern als Installationsdatei bereit. Das Tablet fragt beim ersten Mal einmal nach.

Der Übergang

Dazwischen liegt eine Datei

Der Editor schreibt eine Datei, die App liest sie. Mehr verbindet die beiden nicht. Sie übertragen sie mit einem Kabel, über eine Speicherkarte oder auf dem Weg, den Sie für Dateien ohnehin nutzen.

Diese Datei gehört Ihnen. Sie können sie aufheben, auf ein zweites Tablet bringen und jederzeit durch eine neue Fassung ersetzen. Daneben schreibt der Editor ein offenes Board-Format, sodass das Vokabular auch dann lesbar bleibt, wenn Sie einmal mit einem anderen Programm weiterarbeiten.

Daten

Was nach außen geht

Der Editor
Nichts, mit einer Ausnahme: Die Symbolsuche fragt bei ARASAAC nach Bildern und übermittelt dabei das gesuchte Wort.
Die App
Nichts. Sie hat keine Berechtigung dafür.
Diese Seite
Nichts. Keine Zählung, keine Schriften und keine Skripte von anderswo.